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Sommerkleider 06

Diesen Sommer hatte ich keine Lust, etwas Historisches zu machen. Stattdessen gab es Alltagstaugliches: 4 Sommerkleider nach einem edwardianischen Unterwäscheschnitt. Die Kleider sind aus Nessel, Stickerei an Saum und Halssausschnitt ist mit der Maschine gemacht. Nach Fertigstellung wurde mit Simplicol in der Waschmaschine gefärbt.

Die Kleidchen tragen sich bei Hitze wunderbar. Deshalb (und weil ich mich nicht auf eine Farbe einigen konnte) sind es auch gleich so viele geworden (und 2 weitere sind noch in Planung).



Für diverse Sommerkleidungsstücke hatte ich 9 m Halbleinen gekauft und sie in einem Anfall von Größenwahn komplett zum Färben in die Waschmaschine gegeben. Jetzt weiß auch ich es: 9m auf einmal färbt mein Toplader nicht ;-) Die mittleren 2,5 m wurden nicht durchgehend schwarz, sondern schwarz mit blau-weißen Einsprengseln. Ehrlich gesagt fand ich den Effekt so toll, daß ich mir diesen Teil der Bahn sofort für ein Sommerkleid unter den Nagel gerissen habe. Immerhin würde ich, wenn ich so ein Muster absichtlich produzieren wollte, ewig dafür brauchen, und da ich gerade ohnehin auf dem Heya-Heya-Hippie-Trip bin... ;-)



Das Kleid ist in einem Stück geschnitten (keine Schulternähte), hat vorn 2 und hinten 3 Abnäher und eine Tasche in der rechten Seitennaht. Die Stickerei an Arm- und Halsausschnitten und am Saum ist mit der Maschine gemacht. Statt Schnürösen habe ich für die Schnürung am Ausschnitt Knopflöcher gemacht, das Band ist simples schwarzes Baumwollnahtband.
Leider ist es etwas zu kurz geraten. Um wenigstens noch ein paar Zentimeter Länge retten zu können, habe ich sn Stelle eines normalen Saumes die untere Kante mit Schrägband eingefaßt.

Das Kleid trägt sich sehr angenehm und ist schön luftig - und garantiert ein Unikat ;-)

Alle Sommerkleider sind hier: http://www.pixum.de/viewalbum/?id=2291328
18.10.06 18:21


Gräfin Dulova

Mal wieder ein Kleid angelehnt an die Tournürenmode, diesmal die Zeit der frühen Tournüre (1870er).
Schnitte von Truly Victorian. Material pflaumenfarbener Baumwollsatin, schwarze Stickereiborten, Zackenlitze und Baumwollspitze. Schleppe mit Köper verstärkt, Rocksaum mit Kordel und innenliegendem Ripsband.



Das Oberteil hat 3/4-Ärmel und einen tiefen Ausschnitt, das Ensemble wäre also (wenn das Material historisch korrekt wäre ;-)) als Dinner- oder Theaterkleid zu tragen. Für tagsüber ist es zu gewagt, für große Abendveranstaltungen zu schlicht.

Damit die Schleppe des Kleides auch genügend Stütze hat, habe ich extra noch einen neuen Unterbau genäht. Die neue Tournüre (Schnitt von Laughing Moon) ist nach hinten verlängert und hat ein ausgestelltes Schleppenteil. Durch die innenliegende Schnürung hält sie ihre Form; macht man die Schnürung auf, läßt sie sich zusammenlegen und im Schrank verstauen. Leider ist das Sitzen mit diesem Unterbau etwas schwierig, da er sich nicht wie meine anderen Tournüren nach oben zusammenklappt. Material: Ikea-Bettlaken, Schrägband und Federstahl.



Alle Bilder sind hier: http://www.pixum.de/viewalbum/?id=2290287
18.10.06 18:23





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